Entwickler

Backup-3-2-1-Speicher-Rechner

Die 3-2-1-Regel verlangt drei Datenkopien auf zwei Medien, davon eine extern, das vervielfacht den Speicherbedarf schnell. Dieser Rechner ermittelt aus Deiner Datenmenge, der Versionshistorie und dem jährlichen Datenwachstum, wie viel Speicher Du lokal und offsite wirklich vorhalten musst.

Wozu dient der Backup-3-2-1-Speicher-Rechner?

Die 3-2-1-Regel ist der Goldstandard für sichere Backups: drei Kopien deiner Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, davon eine Kopie an einem externen Standort (Offsite). Dieser bewährte Ansatz schützt zugleich vor Hardware-Defekt, Ransomware und lokalen Katastrophen wie Brand oder Diebstahl – kostet aber spürbar Speicherplatz, weil jede Datei mehrfach vorgehalten wird. Dieser Rechner ermittelt aus deinem aktuellen Datenvolumen, der Anzahl aufbewahrter Versionen und der durchschnittlichen Änderungsrate je Version den realen Speicherbedarf pro Kopie und für die gesamte 3-2-1-Strategie. Zusätzlich rechnet er dein jährliches Datenwachstum ein und empfiehlt eine Kapazität mit 30 Prozent Reserve, damit dir der Platz nicht mitten im Jahr ausgeht. So planst du Festplatten, NAS-Kapazität und Cloud-Speicher fundiert statt nach Bauchgefühl.

Beispiele

  • 500 GB, 4 Versionen, 10 % Änderung: jede Kopie braucht 650 GB, gesamt 3-2-1 1.950 GB.
  • Bei 20 % jährlichem Wachstum steigt der Bedarf in einem Jahr auf rund 2.340 GB.
  • Faustregel: Mit Versionierung liegt der Speicherbedarf oft beim 3- bis 5-fachen der Rohdaten.
  • Mit 30 % Reserve solltest du je Standort etwa 845 GB bereitstellen statt knapp 650 GB.

Häufige Fragen zum Backup-3-2-1-Speicher-Rechner

Was bedeutet die 3-2-1-Backup-Regel genau?

Drei Kopien der Daten (das Original plus zwei Backups), gespeichert auf zwei unterschiedlichen Medientypen (etwa interne SSD und externes NAS), wovon mindestens eine Kopie an einem anderen physischen Ort liegt – klassisch in der Cloud oder im Bankschließfach.

Warum brauche ich mehr Speicher als meine reine Datenmenge?

Weil die 3-2-1-Regel drei vollständige Kopien verlangt und zusätzlich jede aufbewahrte Version frühere Datenstände festhält. Schon bei wenigen Versionen und drei Kopien liegt der Bedarf beim Drei- bis Fünffachen der Rohdaten.

Wie wirkt sich die Änderungsrate auf den Bedarf aus?

Pro zusätzlicher aufbewahrter Version kommt nur der geänderte Anteil hinzu. Bei 10 Prozent Änderung und vier Versionen wächst eine Kopie also um 30 Prozent gegenüber dem Vollbackup – moderne Backup-Software speichert dabei meist nur die Differenzen (inkrementell).

Warum 30 Prozent Reserve einplanen?

Datenmengen wachsen, Snapshots und Logs belegen Platz, und ein zu volles Backup-Medium kann fehlschlagen. Die 30-Prozent-Reserve gibt Puffer für unterjähriges Wachstum und sorgt dafür, dass die Sicherung zuverlässig durchläuft.