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GPU-VRAM-Bedarf-Rechner

Wer ein Modell lokal auf der eigenen GPU laufen lässt, braucht genug VRAM für die Gewichte, den KV-Cache des Kontextfensters und etwas Overhead. Dieser Rechner schätzt aus Parameterzahl, Quantisierungstiefe und Kontextlänge, ob dein Modell auf eine 24-GB- oder 80-GB-Karte passt und wie viel Reserve bleibt.

Wozu dient der GPU-VRAM-Bedarf-Rechner?

Wer ein LLM lokal auf der eigenen GPU betreibt, braucht VRAM für drei Dinge: die Gewichte des Modells, den KV-Cache des Kontextfensters und etwas Overhead. Dieser Rechner schätzt den Bedarf aus Parameterzahl, Quantisierungstiefe, Kontextlänge sowie Layer- und Hidden-Size und vergleicht ihn mit deinem verfügbaren VRAM.

Setze ihn ein, bevor du ein Modell herunterlädst, um zu klären, ob es auf eine 24-, 48- oder 80-GB-Karte passt und wie viel Reserve bleibt. Der Wert für den maximal möglichen Kontext zeigt, wie weit du das Kontextfenster ausreizen kannst, ohne den Speicher zu sprengen. Die GPU-Klassen-Empfehlung gibt eine schnelle Orientierung für die Hardwarewahl.

Beispiele

  • Ein 8-Mrd.-Modell in 4 bit braucht rund 4 GB für Gewichte, der KV-Cache bei 8.192 Token und 32 Layern kommt obendrauf, gesamt liegt der Bedarf knapp über 8 GB.
  • Dasselbe Modell in FP16 belegt rund 16 GB allein für die Gewichte und passt damit nicht mehr komfortabel auf eine 16-GB-Karte.
  • Auf einer 24-GB-Karte bleibt bei 4-bit-Quantisierung reichlich Reserve, die Auslastung liegt unter 50 %.
  • Ein 70-Mrd.-Modell in 4 bit braucht rund 35 GB für Gewichte und landet in der Empfehlung bei der 48-GB-Klasse.

Häufige Fragen zum GPU-VRAM-Bedarf-Rechner

Was ist der KV-Cache?

Beim Generieren speichert das Modell die Schlüssel- und Wertevektoren aller bisherigen Token, um nicht alles neu zu berechnen. Dieser Cache wächst mit der Kontextlänge und belegt zusätzlichen VRAM.

Wie stark senkt Quantisierung den Bedarf?

4-bit-Quantisierung benötigt nur ein Viertel des Gewichtsspeichers von FP16 bei meist geringem Qualitätsverlust. 8 bit halbiert den Bedarf gegenüber FP16.

Sind die Werte exakt?

Es ist eine Schätzung. Reale Implementierungen haben zusätzlichen Overhead durch Aktivierungen, Fragmentierung und Framework-Puffer, daher ist etwas Reserve sinnvoll.

Was tun, wenn es nicht passt?

Stärker quantisieren, das Kontextfenster verkleinern, ein kleineres Modell wählen oder die Last über mehrere GPUs verteilen.