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Modellwahl-Kosten-Genauigkeit-Rechner

Ein kleines Modell ist pro Anfrage billig, macht aber mehr Fehler, deren Korrektur Geld kostet. Ein großes Modell ist teurer, aber genauer. Dieser Rechner rechnet die Fehlerquote in Folgekosten um und zeigt, welches Modell unter dem Strich wirklich günstiger ist, wenn man die Qualität mit einpreist.

Wozu dient der Modellwahl-Kosten-Genauigkeit-Rechner?

Ein kleines, günstiges Modell spart pro Anfrage Geld, produziert aber mehr Fehler, deren Korrektur wiederum Kosten verursacht. Ein großes Modell ist teurer, dafür genauer. Dieser Rechner preist die Qualität mit ein: Er übersetzt die Fehlerquote über die Kosten pro Fehler in echte Folgekosten und addiert sie zu den direkten API-Kosten beider Modelle.

So siehst du nicht nur den Stückpreis, sondern die effektiven Gesamtkosten pro Anfrage. Setze den Rechner ein, wenn du zwischen einem schnellen Billigmodell und einem Premiummodell wählst und Fehler reale Kosten verursachen, etwa durch manuelle Nachbearbeitung, Reklamationen oder fehlerhafte Folgeentscheidungen. Das günstigere Modell ist oft nicht das mit dem niedrigeren Listenpreis.

Beispiele

  • Modell A 0,3 ct bei 12 % Fehlern, Modell B 1,5 ct bei 3 %, 0,50 € je Fehler: bei 50.000 Anfragen kann Modell B trotz höherem Preis günstiger sein.
  • Sind die Fehlerkosten 0 €, gewinnt immer das Modell mit dem niedrigeren direkten Stückpreis.
  • Bei sehr teuren Fehlern (z. B. 5 €) dominiert die Genauigkeit und das große Modell zieht klar vorbei.
  • Die effektiven Kosten pro Anfrage zeigen, was eine Anfrage inklusive Korrekturaufwand wirklich kostet.

Häufige Fragen zum Modellwahl-Kosten-Genauigkeit-Rechner

Wie werden Fehlerkosten berechnet?

Fehler pro Monat ergeben sich aus Anfragen mal Fehlerquote. Multipliziert mit den Kosten pro Fehler entstehen die monatlichen Fehlerkosten, die zu den direkten API-Kosten addiert werden.

Warum sind die Stückkosten in Cent angegeben?

Einzelne LLM-Anfragen kosten oft nur Bruchteile eines Cents. Die Eingabe in Cent pro Anfrage ist hier handlicher als in Euro mit vielen Nachkommastellen.

Was sind sinnvolle Kosten pro Fehler?

Das hängt vom Anwendungsfall ab: Bei reiner Nacharbeit der Stundenlohn anteilig pro Korrektur, bei Kundenkontakt auch Reklamations- oder Reputationskosten. Schätze konservativ.

Kann das billigere Modell unter dem Strich teurer sein?

Ja, genau das macht der Rechner sichtbar. Wenn die höhere Fehlerquote teure Korrekturen auslöst, übersteigen die effektiven Gesamtkosten schnell die des genaueren Modells.